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Für die eigene Bestattung vorsorgen

Nutzen Sie Ihre Möglichkeiten

Mit einer Bestattungsvorsorge haben Sie die Chance, persönliche Vorstellungen für die eigene Bestattung bei uns zu hinterlegen. Wir sichern Ihnen vertraglich zu, uns um die wunschgerechte Umsetzung zu kümmern. Ob Sie nur die Bestattungsart und den Kostenrahmen festlegen oder ob Sie ganz konkrete Ideen haben, wie Ihre Urne aussehen und wer auf Ihrer Beerdigung sprechen soll, wer eingeladen und welche Musik gespielt wird – wir halten Ihre Wünsche fest. Einen ersten Eindruck davon, was sich alles regeln lässt, gibt Ihnen unser Vorsorge-Formular. Sie können es für Ihre Unterlagen ausdrucken oder zur Vorbereitung einer ausführlichen Beratung an uns senden.

Mit einer Vorsorge entlasten Sie sich und Ihre Angehörigen nicht nur emotional, Sie können auch ganz praktisch Ihr Erspartes für die eigene Bestattung sicher anlegen. So kann es nicht von Dritten beansprucht werden, wenn Sie einmal in ein Pflegeheim ziehen oder Sozialleistungen beantragen müssen. Gerne beraten wir Sie zu den entsprechenden Möglichkeiten mit einem Treuhandkonto oder einer Sterbegeldversicherung, die wir Ihnen in Kooperation mit der Deutschen Bestattungsvorsorge Treuhand AG oder dem Kuratorium Deutsche Bestattungskultur und der Nürnberger Versicherung anbieten können.

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Vorsorge-Formular

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Formalitäten rund um Ihren letzten Willen

Ein erster Überblick

Wir weisen darauf hin, dass Sie auf dieser Homepage lediglich allgemeine Informationen finden. Die Informationen können weder eine Rechts­beratung ersetzen, noch berücksichtigen sie die jeweiligen besonderen Gegeben­heiten des Einzel­falles. Für eine konkrete Rechts­beratung wenden Sie sich bitte an einen Rechts­anwalt.

In Ihrem Testament bestimmen Sie, was mit Ihrem Vermögen und Besitz im Todesfall geschehen soll. Es gibt zwei Möglichkeiten ein rechts­kräftiges Testament zu verfassen: Zum einen das „eigenhändige Testament“. Es muss vom Testierenden hand­schriftlich auf Papier nieder­geschrieben werden, sollte Ort und Datum enthalten und muss Ihre persönliche Unterschrift mit vollem Vor- und Nachnamen tragen. Die Alternative ist das „notarielle Testament“, das von einem Notar beurkundet wird. Selbst­verständlich können Sie Ihr Testament jederzeit widerrufen.

Mit einer Vorsorge­vollmacht beauftragen Sie eine Person Ihres Vertrauens, stellvertretend für Sie sämtliche oder einzelne festgelegte Entscheidungen zu treffen und Verträge abzuschließen oder zu kündigen, wenn Sie dazu nicht mehr in der Lage sind. Für bestimmte Geschäfte, insbesondere Grundstücks­geschäfte, ist eine notarielle Vorsorge­vollmacht notwendig, für andere Vermögens­geschäfte, insbesondere Bank­geschäfte aller Art, zumindest eine schriftliche Vollmacht. Abschließend sollte eine Vorsorge­vollmacht immer mit einer Patienten­verfügung kombiniert werden, um auch gesund­heitliche Aspekte zu klären.

Mit einer Patienten­verfügung treffen Sie Vorsorge für den Fall, dass Sie eines Tages nicht mehr in der Lage sein sollten, Entscheidungen über Ihre medizinische Behandlung zu treffen. Sie dient dazu, Ihrem behandelnden Arzt Anhalts­punkte dafür zu geben, welche ärztliche Behandlung Sie unter welchen Bedingungen wünschen oder ablehnen. Eine solche Patienten­verfügung kann mit einer notariellen Vorsorge­vollmacht verbunden, aber auch isoliert und privat­schriftlich erstellt werden.

In einem Vorsorge­vertrag können Sie von der Bestattungsart über den Ort der Beisetzung und das Sarg- und / oder Urnen­modell bis zum Ablauf der Trauerfeier viele individuelle Details festhalten. Wichtig: Ihre Angehörigen müssen von diesem Vertrag Kenntnis haben! Mit einem Vorsorge­vertrag entlasten Sie Ihre Angehörigen aber nicht nur emotional. Er bietet Ihrer Familie auch finanzielle Absicherung, denn Sie können ihn mit einer Einmal­zahlung auf ein Treuhand­konto oder einer regel­mäßigen oder einmaligen Zahlung in eine Sterbegeld­versicherung kombinieren. In einem persönlichen Gespräch informieren wir Sie gerne näher über dieses Thema.

Weiterführende Informationen finden Sie in der Broschüre „Erben und Vererben“ des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz sowie auf der Themenseite „Vorsorgevollmacht, Betreuungs- und Patientenverfügung“ des Ministeriums und in der Broschüre „Christliche Patientenvorsorge“.